Unsere Weine

Wir stellen nur Valdobbiadene DOCG her, der ausschließlich von Hand bearbeitet wird.

Der Valdobbiadene DOCG entsteht in einem kleinen Hügelgebiet zwischen den Orten Conegliano und Valdobbiadene, hier gibt es bei seinem Anbau die idealen Bedingungen für ein bestmögliches Ergebnis. Der Valdobbiadene DOCG ist die Synthese aus der Kombination von Bodenreichhaltigkeit, mildem Klima und menschlichem Wissen, ein Wissen und eine Handfertigkeit - denn hier wird wirklich noch viel von Hand gemacht - die über die Generationen hinaus weitergereicht werden. Nur so ist es möglich, die steilen, mit Weinbergen überzogenen Hänge der Hügel zu bearbeiten, eine spektakuläre Landschaft, die kürzlich zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde.

Der Valdobbiadene DOCG wird bereits seit langer Zeit im Hügelgebiet der Marca Trevigiana, der Mark von Treviso, angebaut, um genau zu sein, auf den Hügeln, die von Valdobbiadene bis Conegliano reichen.

Die Geschichte eines Weins ist, besonders, wenn er antiken Ursprungs ist, nicht nur eng mit dem Boden, auf dem er entsteht, verbunden, sondern auch mit den Ereignissen, die im Verlauf der Zeit das Leben der im Produktionsgebiet aufeinanderfolgenden Generationen prägen. Der Valdobbiadene DOCG in diesem Gebiet hat über mehr als zehn Jahrhunderte die Gewohnheiten, Gebräuche, Traditionen und die Wirtschaft der Gemeinschaften vor Ort geprägt.
 

Die neueste Lesen

  • 2019
    Lesebericht 2019

    Zwei Wochen vor offiziellem Beginn der Lese gab es aufgrund verschiedener Faktoren eine gute Prognose für die Qualität der Trauben. So begann die Blüte in diesem Jahr um den 10./13. Juni herum, dem Tag des Heiligen Antonius von Padua, ein der Weinbautradition nach perfekter Zeitraum, während in vergangenen Jahren die Blüte bereits Ende Mai, Anfang Juni einsetzte.

    Dieser im Vergleich zu den Vorjahren späte Blütebeginn lässt sich hauptsächlich auf den starken Hagel am 26. April zurückführen, der auf fast das gesamte Gebiet am Fuß der Bergkette gefallen ist. Er hat einerseits zu einem großen Produktionsrückgang geführt, andererseits bei den verbliebenen Trauben eine Konzentration von Geschmack, Würze und Struktur ermöglicht. Der Mai war außergewöhnlich kalt und regnerisch, der Juni warm mit geringen Niederschlägen, was sich aber nicht negativ auf das Wachstum der Pflanzen ausgewirkt hat, da der Boden im Monat davor viel Wasser speichern konnte. Das Klima ist nach Mitte Juli abwechselnd warm und frisch geblieben, mit regelmäßigen Niederschlägen, die ein ausgewogenes Pflanzenwachstum begünstigt haben. Im letzten Zeitraum gab es im August gute Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht – günstige Bedingungen, nach Lehrbuch – besonders für die weißen Trauben, was bei den Beeren für bestmögliche Säure sowie dafür gesorgt hat, dass sie schön durchscheinend waren. Im gesamten nördlichen Bereich des Ursprunggebiets verzögerte sich die Reife, deshalb konnten die Reben von den besonders nachts sinkenden Temperaturen im September Vorteil ziehen und Aromen und Säuregleichgewicht konnten sich gut erhalten. Im mittleren und südlichen Bereich des Ursprunggebiets gab es eine ausgewogene Produktion, hier wurden in der ersten Septemberdekade schöne Trauben mit gutem Zuckergehalt geerntet.

    Die Lese 2019 war insgesamt sehr facettenreich, zwischen den verschiedenen Gegenden des Ursprunggebiets Conegliano Valdobbiadene gab es große Unterschiede. Für die Kellerei Col Vetoraz ging es erst am 23. September los, wir haben gewartet, bis die Reife der Trauben ausgewogen war, um einen bestmöglichen Ausdruck der Aromen zu erreichen.
    Sicher wird man sich in einigen Gebieten wegen der niedrigen Produktion an den Jahrgang 2019 erinnern, wahrscheinlich aber auch wegen der Qualität: die Erwartungen für die bei dieser Lese entstehenden Weine sind hoch.

  • 2018
    Lesebericht 2018

    2018 hat sich durch ein ausgewogenes Frühjahr ausgezeichnet, die dafür gesorgt hat, das die Rebstöcke relativ früh, schön und duftend geblüht haben. Der Sommeranfang war dann eher schwankend, mit kühlen und regenreichen Perioden, die sich mit wärmeren abwechselten. Das hat eine gute Fruchtansatzbildung, eine gute Entwicklung der Trauben und üppiges Wachstum gefördert.

    Der zweite Teil des Sommers wurde dagegen von hohen Temperaturen und sehr wenig Niederschlägen gekennzeichnet, in diesem Zeitraum haben die Pflanzen leicht unter der Hitze aber nicht unter Wassermangel gelitten, da der Boden glücklicherweise eine gute Wasserreserve angesammelt hatte.

    Diese Bedingungen haben eine regelmäßige Reifung ermöglicht. Der Regen und die niedrigeren Temperaturen der letzten zehn Tage vor der Lese haben dafür gesorgt, dass sich Säuregleichgewicht und Aromen erhalten haben.

    Die Lese Col Vetoraz hat am Montag, den dritten September, begonnen, sie war großzügig und ausgewogen, mit einem insgesamt harmonischen und aromareichen Ergebnis.

  • 2017
    Lesebericht 2017

    An die Lese 2017 werden sich die Col Vetoraz Teilhaber, Francesco Miotto, Paolo De Bortoli und Loris Dall’Acqua als einen besonders komplexen Jahrgang erinnert.

    Dieses Jahr zeichnete sich durch einen vorzeitigen Frühling aus, der zu ebenfalls vorzeitigem Sprießen geführt hat; das wiederum hat bei den folgenden Frösten bei den Weinbergen außerhalb des besonders geschützt liegenden Areals zu Schäden geführt. Die Rückkehr zu normalen Temperaturen verzögerte dann die Blüte, so dass die Lese zur vorgesehenen Zeit durchgeführt werden konnte. Der Jahresverlauf hat sich durch das Aufeinanderfolgen von Hitzeperioden, die von der Norm abwichen, und normalen Niederschlägen ausgezeichnet, die Rebstöcke haben deshalb zwar nicht unter Wassermangel aber doch unter den hohen Temperaturen gelitten. Zum Lesezeitraum hin sanken dann die Temperaturen, darauf folgte Regen, was den Erhalt des Säuregleichgewichts gefördert hat.

    “Vor diesem Hintergrund”, erklärt Önologe und Teilhaber Loris Dall’Acqua, “wurden bei Col Vetoraz die Trauben besonders aufmerksam nach Herkunft und Parzelle ausgewertet und gelesen, so dass insgesamt ein - wenn nicht exzellentes – so doch sehr gutes Qualitätsniveau erzielt werden konnte.”